Therapie-ABC
... damit Sie besser verstehen, was wir tun und
wie wir Ihnen helfen können
Anamnese
Aromaöl-Massage
Atemtherapie
Befunderhebung (praktisch)
Bindegewebsmassage
Bobath-Konzept für neurologische Patienten
Elektrotherapie
Entstauungsmassage / Manuelle Lymphdrainage
Fußreflexzonen-Massage
Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik
Honig-Massage
Hot Stone Massage
Jontophorese
kinesiologisch-funktionelles Taping - Physiotape
Krankengymnastik / Physiotherapie
Kräuterstempel-Massage
Laser-Therapie
Manuelle Therapie
Massage, klassische Massage
Migräne-Therapie
Osteopathie
Slow-Stroke-Massage
Wellness-Massage
Anamnese
Anamnese bedeutet, dass wir durch die gezielte Befragung des Patienten einen Einstieg und ersten Eindruck in das gegenwärtige Problem bekommen.
Inhalte: folgende Fragen werden beantwortet: "was", "seit wann", "wie oft", "wann tritt es auf", "wie stark", "Auswirkungen", "was verschlimmert und was hilft" usw. Dabei wird auch auf das soziale Umfeld und den Lebensstil geachtet, die allgemeine Krankheitsgeschichte abgefragt und bisherige Therapien, Nebenerkrankungen, ärztliche Verbote und Medikamenteneinnahme beachtet.
Ziel: ist das erste Erkennen der Ursache (!) des gegenwärtigen Gebrechens, einer sogenannten Verdachts-Diagnose. Durch Ausbildung, Erfahrung und bestimmte Charakteristika der Symptomatik läßt sich hier schon Vieles eingrenzen. Diese Ergebnisse müssen anschließend durch eine praktische Befunderhebung weiter verfolgt und konkretisiert werden.
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Aromaöl-Massage
Die Aromaöl-Massage gehört zu den Wellness-Massagen.
Durchführung: Wie bei der klassischen Massage werden hier sämtliche Massagegriffe angewendet, wobei jedoch stets die wohltuende Entspannung im Vordergrund steht. Die Massage wird mit hochwertigen Aromaölen durchgeführt.
Effekt: Die verwendeten Aromaöle wirken hautpflegen und regenerierend. Dadurch wird die Haut besonders weich und geschmeidig. So erzielen diese ätherischen Öle eine positive Wirkung auf Körper und Geist.
Unsere Aromaöle:
Grapefruit Basilikum: fördert Ausgeglichenheit und Entspannung Jojoba: zieht gut in die Haut ein, hält diese geschmeidig und schützt sie vor Austrocknung
Lavendel Rosenholz: entspannt Körper und Geist bei Nervosität und verbessert die Regenerationsfähigkeit
Orange Limonengras: aktiviert Körper und Geist bei Abgespanntheit und vermittelt eine positive Stimmung
Sesam: besitzt durchblutungsfördernde, wärmende und reinigende Eigenschaften und eignet sich hervorragend zur Entschlackung über die Haut
Wildrose: absolutes Verwöhnen von Körper und Geist.
Zitrone Minze: vitalisiert Körper und Geist und sorgt für frische Energie
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Atemtherapie
Die Atmung im Zusammenhang mit den Atmungsorganen ist einer der komplexesten Abläufe im menschlichen Organismus. Die Atemtherapie ist eine Sonderform der Physiotherapie, welche sich auf die Behandlung von Atemwegserkrankungen spezialisiert hat. Hier sind z.B. Erkrankungen wie Asthma Bronchiale, die chronisch obstruktive Bronchitis und die Mukoviszidose zu nennen. Die spezielle Atemtherapie sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung angewandt werden (Zertifikat).
Inhalte: Der ausgebildete Therapeut nimmt zum einen durch mobilisierende Behandlungstechniken Einfluß auf die Beweglichkeit von Brustkorb, Rippen und Zwerchfell. Zum anderen werden die inneren Strukturen von Lungengewebe und Bronchialbereich positiv stimuliert.
Ziel: ist je nach Erkrankung die Verbesserung der Lungenbeweglichkeit, die Vergrößerung des Lungenvolumens, der Abtransport von Lungensekret oder die Erleichterung der Aus- und Einatmung.
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Befunderhebung (praktisch)
Die praktische Befunderhebung folgt der Anamnese und ist die Durchführung von zielgerichteten aktiven und passiven Testverfahren aus dem großen Bereich der physiotherapeutischen und verwandten Therapieverfahren.
Inhalte: Beobachtung, Sichtbefund, Tastbefund, Funktionsbefund und Provokationen. Dabei müssen - je nach Krankheitsbild - Aussagen getroffen werden über: Gewebezustand, Entzündungszeichen, Motorik, Kraft- und Spannungsverhältnisse, Beweglichkeit, Sensorik, Aufmerksamkeit, Konzentration, Koordination und Gleichgewicht, Wahrnehmung, Sprache usw. Die vermuteten Ursachen werden gegebenenfalls durch spezifizierte Provokationstests gegengeprüft. Bei diesen Testverfahren können Aussagen über alle Körpersysteme getroffen werden (Muskeln, Knochen, Gelenke & Bänder, Nervensystem, Gefäße, Haut & Bindegewebe, Innere Organe).
Ziel: ist die Erstellung einer konkreten physiotherapeutischen Diagnose, d.h. das Aufspüren der Krankheitsursache bzw. der Beschwerdestruktur, welche für das gegenwärtige Problem verantwortlich ist. Hier stehen besonders die Ursache-Folge-Ketten im Mittelpunkt der Betrachtung. Erst danach ist ein Therapieplan und somit eine zielgerichtete und auf Dauer erfolgreiche Therapie überhaupt erst möglich!
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Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine besondere Form der Massage, über die bewußt Einfluß auf das vegetative Nervensystem - und somit auf den Gesamtorganismus - ausgeübt wird.
Durchführung: Im Gegensatz zur klassischen Massage wird bei der Bindegewebsmassage nicht mit flächigen Massagegriffen gearbeitet. Der Therapeut "massiert" nur mit seinen Fingern, um tiefer in das Gewebe hinein eine Wirkung zu erzielen. Ziel der Behandlung ist die Harmonisierung des vegetativen Nervensystems, durch welches die autonom ablaufenden Organfunktionen des Körpers gesteuert werden. Schwerpunkt der Behandlung ist der Bereich "Becken" (Parasympathikus), "Brustwirbelsäule" (Orthosympathikus) und "obere Halswirbelsäule" (Parasympathikus).
Ziel: ist die Harmonisierung und "Entspannung" vegetativ ablaufender Körperfunktionen, z.B. Muskelspannung, Durchblutung, Verdauung, Atmung und Herz-Kreislauf-System.
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Bobath-Konzept für neurologische Patienten
Durch Physiotherapie nach dem Bobath-Konzept können neurologische Patienten umfassender und ganzheitlicher behandelt werden. Es ist der Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Personen mit Schädigungen des zentralen Nervensystems. Das "Bobath-Konzept" trägt den Namen der Begründer dieser effektiven rehabilitativen Therapiemethode: das mittlerweile verstorbene Ehepaar Berta und Dr. Karl Bobath. Ursprünglich fand diese Therapie-Methode bei der Betreuung von Schlaganfall-Patienten Anwendung, kann jedoch heute bei allen neurologischen Krankheitsbildern umgesetzt werden. Zu nennen sind insbesondere Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson und Querschnittverletzung. Das Bobath-Konzept sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).
Inhalte: Aufgrund von Schädigungen im zentralen Nervensystem (Gehirn und/oder Rückenmark) kommt es bei den Betroffenen zum Verlust normaler Körperfunktionen. Dies betrifft automatisierte Bewegungsmuster und Körperfunktionen, Stell- und Gleichgewichtsreaktionen, die Muskelspannung, willkürliche Aktivitäten, Sensorik und ggf. die Hirnleistung. Nach der Schädigung sucht "das Nervensystem" des Menschen automatisch nach Alternativlösungen für die verlorengegangenen Funktionen - es "kompensiert". Schlaffheit, Ausweichfunktionen, Verkrampfungen, Spastik usw. sind die Folgen. Dabei bleibt das Nervensystem jedoch weiterhin lernfähig.
Ziel: Der geschulte Therapeut kennt die Lernwege des zentralen Nervensystems und nimmt auf die weitere Entwicklung nach der Erkrankung Einfluß. Er hemmt die "falsche Programierung" (Inhibition) und fördert die "korrekten Körperfunktionen" (Faszilitation). Dies geschieht immer in der Verknüpfung von der aktuellen Sensorik (Wahrnehmung, Fühlen) und der aktuellen Bewegungs- und Haltungskontrolle durch den Patienten. Somit bleibt dieses Therapie-Konzept stets individuell und an die aktuelle Situation des Patienten angepaßt. So wird der Betroffene optimal in seiner weiteren Entwicklung gefördert und es kann auch noch Jahre nach der Schädigung mit Verbesserungen gerechnet werden.
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Elektrotherapie
Bei der Elektrotherapie werden entweder bestimmte Körperregionen oder Muskeln mit elektrischem Strom behandelt. Dies geschieht mit dem Ziel der Schmerzbehandlung, der Stoffwechselbeeinflussung, der Nervenstimulation oder des Kraftaufbaus von Muskeln. Man arbeitet dabei mit galvanischem Strom (=Gleichstrom) oder im Bereich folgender Frequenzen (siehe "Hertz-Zahl" = Anzahl der Schwingungen pro Sekunde): Niederfrequenz (bis 1000Hz), Mittelfrequenz (1000 bis 100.000 Hz) oder Hochfrequenz (über 100.000 Hz).
Durchführung: Der geschulte Therapeut wählt je nach Beschwerdebild und Gesamtsituation die passende Stromform aus. Elektrotherapie ist entgegen mancher Befürchtung nicht schmerzhaft und aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken!
Ziel: Schmerzlinderung, Stoffwechselverbesserung, Reduzierung von Entzündungen, Förderung des Heilungsprozeß, Förderung der Gewebeentwässerung, Stimulation von Nervenwachstum nach Verletzungen, Förderung der Muskelkraft nach Lähmungen.
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Entstauungsmassage / Manuelle Lymphdrainage
Die Entstauungsmassage (oder auch Manuelle Lymphdrainage) ist der wichtigste Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie. Zu dieser "KPE" gehören die Entstauungsmassage (Manuelle Lymphdrainage), die Kompression, die Entstauungsgymnastik und die Hautpflege. Zur Anwendung kommt die Entstauungsmassage vor allem bei Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz), bei Bindegewebsschwäche mit Wassereinlagerung, bei Ödemen im Unterhautfettgewebe, bei Cellulitis, bei Insuffizienz des Lymphgefäßsystems, bei "schweren Beinen", nach Unfällen und Verletzungen - also bei allem, bei dem sich freies Wasser im Gewebe einlagert. Diese Anwendung ist dabei höchst effektiv, lindernd und vorbeugend. Die Manuelle Lymphdrainage sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).
Durchführung: der ausgebildete Therapeut fördert unter Beachtung der anatomischen Strukturen durch bestimmte sanfte Griffe und Griffreihenfolgen die Reduzierung des freien Gewebewassers.
Effekt: durch die Behandlung wird das freie Gewebewasser verstärkt von den dort vorhandenen Lymphgefäßen aufgenommen und abtransportiert. Gleichzeitig wird die Transportfähigkeit des Lymphgefäßsystems erhöht und die Bildung von neuem freien Gewebewasser verringert. Dadurch kommt es zu einer Gewebeentlastung, zur Verbesserung des lokalen Stoffwechsels, zur beschleunigten Heilung, zu einer deutlich angenehmeren Wahrnehmung der betroffenen Extremität und Entspannung.
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Fußreflexzonen-Massage
Medizinisch gesehen ist eine Reflexzone ein bestimmtes Hautareal, auf den ein Reiz ausgeübt wird. Dieser Reiz wird zum zentralen Nervensystem (ZNS) weitergeleitet - dort umgeschaltet, ruft er bei dem im Verbindung stehenden Erfolgsorgan eine bestimmte Reaktion aus.
Durchführung: Mit Hilfe einer Gewebedrucktechnik (nur mit Druck des Daumens) setzt man Reize in den Reflexzonen des Fußes. Bei den ersten Behandlungen werden alle Zonen bearbeitet, wenn nötig die eine oder andere intensiver. Hat jemand Probleme, geht man ganz speziefisch auf diese Zonen ein.
Effekt: Durch die Gewebedrucktechnik, die sich aus Beugen und wieder Strecken des Daumens zusammensetzt, entsteht eine Anspannungs- und Entspannungsphase, welche man auch als "Ebbe-Flut-Effekt" bezeichnen kann. Der anormale Gewebetonus (abnormale Gewebespannung) wird so effektvoll reguliert. Wenn man den Tonus in der Zone reguliert erhält man auch eine entsprechende Reaktion am Erfolgsorgan.
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Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik
Unter der "gerätegestützten Physiotherapie / Krankengymnastik" versteht man die Betreuung von Patienten durch den gezielten und kontrollierten Einsatz von Kraftgeräten. Dabei dürfen und werden von uns nur spezielle Kraftgeräte mit einer Lizenz für medizinisches Krafttraining eingesetzt. Es ist bei vielen Problemen und Krankheitsbildern angezeigt, die Muskulatur des Haltungs- und Bewegungsapparates zu trainieren. Dies fördert nicht nur körperliche Stabilität und Ausdauer, sondern auch eine Optimierung der Funktion der inneren Organe! Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).
Inhalte: Je nach Bedarf werden unter Anleitung bestimmte Körperabschnitte bzw. der gesamte Bewegungsapparat gezielt trainiert.
Ziel: Bewegungsförderung, Verbesserung von Koordination, Ausdauer, Stabilität und Muskelkraft.
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Honig-Massage
Haupteffekt der Behandlung mit Honig ist die Ableitung von Schadstoffen und Schlacken über die allgemeine Anregung innerer Organe, deren Hauptaufgabe die Entgiftung ist.
Honig besteht aus etwa 75 Prozent Zucker, 25 Prozent Wasser und einer Vielzahl an Enzymen, Vitaminen und Mineralstoffen, die für die Honigmassage von besonderer Bedeutung sind. Die Wirkungsweise der Honigmassage kommt auf reflektorischen Wege, durch Verbesserung der Tätigkeit der Körperorgane und aufgrund der Inhaltsstoffe des Honig zusammen.
Die Honigmassage erzeugt über die Haut eine intensive Reizung des Gewebes. Die Durchblutung wird kräftig angeregt – dadurch können sich erkrankte Bezirke regenerieren und Schmerzen abklingen. Auf die Haut wirkt der Honig antibakteriell und entzündungshemmend.
Durch die Honigmassage können nicht nur Schmerzen und Beschwerden abklingen – auch das Immunsystem wird gestärkt. Durch die Entgiftung des Körpers kann sich das Allgemeinbefinden verbessern.
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Hot Stone Massage
Hier wird nicht mit den Händen direkt, sondern indirekt mittelst warmen Basaltsteinen (Vulkangestein) massiert.
Durchführung: Mit Hilfe warmer Steine wird Wärme aktiv durch die Therapeutin in die Haut eingebracht und von dort in die Muskulatur eingearbeitet. Die Erwärmung erfolgt dadurch schneller und intensiver. Durch einen kurzen Kältereiz erreichen wir eine Kontraktion (Zusammenziehung) der oberflächlichen Blutgefäße. Dies hat zur Folge, daß das erwärmte Blut in die tieferen Muskelschichten transportiert wird.
Effekt: Mit Hilfe dieser Massagetechnik wird in sehr kurzer Zeit eine intensive körperliche und mentale Entspannung erreicht. Die Verbindung aus Massage und Wärme wirkt auf ganzheitlicher Ebene. Über die thermischen Reize erfolgt eine Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Dabei wird das Herz-Kreislauf-System "beruhigt", die Atmung wird langsamer und der Körper kann entspannen.
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Jontophorese
Die Jontophorese gehört zur Elektrotherapie. Durch die Unterstützung mit galvanischem Strom (=Gleichstrom) werden die vom Arzt angewiesenen Medikamente in das betroffene Gewebe eingebracht.
Ziel: Salben oder andere durch die Haut aufnehmbare Medikamente erreichen ihr Zielgebiet (z.B. Muskeln, Gelenke, Bänder) schneller, da mithilfe des galvanischen Stroms die hemmenden Zellspannungen herabgesetzt werden. Zusätzlich wird der lokale Stoffwechsel angeregt, was den Stofftransport und die Selbstheilung beschleunigt.
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kinesiologisch-funktionelles Taping - Physiotape
"Tapen" ist das Schützen bzw. die Unterstützung von Strukturen und Funktionen des Bewegungsapparats durch Klebebänder. Die Anwendung dieser Taping-Methode basiert auf den Grundlagen der funktionellen Anatomie und Physiologie in Anlehnung an die Kinesiologie und wird mit elastischen Klebebändern ausgeführt. Daher auch der Name "kinesiologisch-funktionelles Taping". Die Muskulatur des Menschen bewegt nicht nur den Körper, sondern nimmt auch Einfluß auf das Gefäß-, Nerven- und Lymphsystem und die Funktion der inneren Organe. Darüber hinaus wird die Körpertemperatur reguliert. Daher ist es wichtig, das die Funktionalität der gesamten Muskulatur gegeben ist.
Effekt: Durch spezielle Klebetechniken fördern wir den körpereigenen Heilungsprozess, nehmen Einfluß auf das neurovegetative und zirkulatorische System des Menschen und unterstützen die Muskulatur. Verletzte Strukturen werden stabilisiert und aktiviert. Dabei wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt.
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Krankengymnastik / Physiotherapie
Krankengymnastik - oder zu Neudeutsch "Physiotherapie" - ist die klassische Heilmittelanwendung des Berufsstands der staatlich geprüften und zugelassenen Physiotherapeuten/-innen.
Inhalte: Der Therapeut erstellt durch Anamnese und Befunderhebung eine physiotherapeutische Diagnose. Danach erstellt er in Abstimmung mit dem Patienten einen Behandlungsplan und beginnt seine Arbeit.
Ziel: ist die Verbessung des Gesundheitszustands bzw. die komplette Beschwerdefreiheit / Heilung. Unabhängig davon wird der Patient beraten und angeleitet, um ab sofort und auch in Zukunft selbst präventiv tätig zu werden, damit sich die vorhandenen (und auch andere) Beschwerden nicht wiederholen. Die Anleitung wird so gestaltet, damit Sie von jedem ausgeführt werden kann.
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Kräuterstempel-Massage
Hier wird nicht mit den Händen direkt, sondern indirekt mittelst warmen Kräuterstempeln massiert.
Durchführung: Diese von unserern Therapeuten selbst hergestellten "Stempel" sind mit Naturkräutern gefüllt. Die Kräuterstempel-Massage verbindet in harmonischer Weise die spezifischen Vorteile der klassischen Wellness-Massage mit denen der Wärmetherapie und der Aromatherapie!
Effekt: Durch die "Behandlung" mit diesen Kräuterstempeln wird das Gewebe nicht nur massiert, sondern die Haut wird zusätzlich sanft gepeelt. Gleichzeitig wird die Haut gepflegt und mit Feuchtigkeit sowie wichtigen Nährstoffen versorgt. Die alles durchdringende Wärme und die Kombination der duftenden Kräuter und Öle machen die Kräuterstempel-Massage zu einem unvergeßlichen Erlebnis der Sinne.
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Laser-Therapie
Die Laser-Therapie ist die Behandlung mit Lichtenergie und gehört zum großen Bereich der physikalischen Therapie (= Elektrotherapie, Wärme- und Kältetherapie, Wasseranwendungen und Lichttherapie). Der von uns eingesetzte Heiß-Laser leistet bis zu 7000 mW. Die Behandlung mit Lichtenergie ist hilfreich bei lokalen Entzündungen oder Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe, Knorpel- und Knochengewebe. Die Laser-Therapie sollte nur von Therapeuten mit einer Zusatzausbildung ausgeübt werden.
Durchführung: Nach Feststellung der Indikation wird die entprechende Körperregion mit Laserlicht behandelt. Dabei werden die Augen durch spezielle Brillen vor dem Laserlicht (Streustrahlung) geschützt.
Effekt: Die Lichtenergie des von uns verwendeten Laser-Therapiegerätes dringt wesentlich tiefer in das betroffene Gewebe ein als die übliche Elektrotherapie oder Ultraschall-Therapie (bis zu 8 cm). Dabei werden große Mengen an Energie kontrolliert freigesetzt. Dies führt zu einer bis zu 200%igen Erhöhung des lokalen Stoffwechsels, was wiederum eine Beschleunigung der Heilungsprozesse bedeutet. Gleichzeitig werden durch eine zweite Lichtwellenlänge Nerven stimuliert (Mechanorezeptoren), welche vorhandene Schmerzen dämpfen.
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Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie ist eine Sonderform der Physiotherapie, welche nur von Physiotherapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden sollte (Zertifikat). Im Zentrum der Therapie steht die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates unter Beachtung ganzheitlicher Zusammenhänge. Hier stehen besonders die Ursache-Folge-Ketten in der Betrachtung. Der Körper und seine Organsysteme werden als Ganzes und als eine Einheit betrachtet.
Inhalte: Die Manuelle Therapie umfaßt eine spezielle Befundaufnahme und die Anwendung manualtherapeutischer Behandlungstechniken. Nach der Erstellung einer manualtherapeutischen Diagnose werden die ursächlichen Gewebestrukturen entweder korrigiert, mobilisiert oder stabilisiert. Dabei kommen auch kontrollierte Manipulationen zu Einsatz.
Ziel: ist die Behebung der Krankheitsursache bzw. die bestmögliche Verbesserung des Gesundheitszustands.
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Migräne-Therapie
Die Migräne bzw. der Migräne-Kopfschmerz ist im europäischen Vergleich auch ein deutsches Problem: ca. 15% der Menschen in Deutschland leiden an Migräne, 75% davon sind Frauen. Hinzu kommen Patienten mit Spannungs- und Cluster-Kopfschmerz. Neben dem Krankheitsempfinden der Betroffenen entsteht zusätzlich ein großer wirtschaftlicher Schaden (hohe Kosten durch: 1.Rückenleiden, 2.Depressionen, 3.Kopfschmerzen).
Das Problem "Migräne" ist nicht neu: auch bekannte Menschen aus der Geschichte wie z.B. Karl Marx, Hildegard von Bingen, Sigmund Freud, Wilhelm Busch, Marie Curie, Alfred Nobel und andere litten unter Migräne.
Definition und Diskussion: Unter Migräne versteht man "periodisch wiederkehrende Kopfschmerzanfälle unterschiedlicher Intensität, Häufigkeit und Dauer." Sie können zwischen 1 bis 72 Stunden anhalten. Diese Kopfschmerzen treten oft einseitig auf, sind oft pulsierend bzw. pochend, oft in Verbindung mit Erbrechen, öfters mit optischen Störungen, vegetativen Begleiterscheinungen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Die Probleme verstärken sich bei körperlicher Belastung. Dabei kann es zu Aurasymptomen kommen (=vorausgehende Symptome). Migräne läßt sich weder im Labor noch auf einem Röntgenbild sichtbar machen.
Der Befund der Migräne sollte von einem Neurologen gestellt bzw. abgeklärt werden.
Die Ursachen der Migräne sind bis heute nicht endgültig geklärt: Wetter, Streß, Reize, ungünstiger Wach-Schlaf-Rhythmus, Medikamenteneinnahme usw. werden diskutiert. Darüber hinaus werden auch eine veränderte Durchblutung des Gehirns während des Anfalls, Blutgefäßwandödeme, veränderte Hirnstammaktivität, hormonelle(z.B.Histamin, Serotonin) und biochemische(z.B. Neuropeptide) Faktoren, genetische Prädisposition, konstitutionelle Faktoren und die Persönlichkeitsstruktur diskutiert. Als Auslöser werden Nahrungsmittel und Getränke, bestimmte Nahrungsmittelzusätze, Geruchsstoffe, Genußmittel, Umwelteinflüsse und Streß diskutiert.
Es wird unter bis zu 200 Arten von Kopfschmerzen (allgemein) unterschieden. Folgende Migräne-Typen sind besonders häufig:
- zervikale zentrale Migräne
(durch Osteochondrose, Spondylarthrose) - zervikale periphere Migräne
(Hals-Nacken-Muskulatur, aktive Triggerpunkte)
Physiotherapie kann bei der Migränebehandlung sehr erfolgreich sein und führt meist zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden. Wir bieten bei uns im med´n´well die spezielle Physiotherapie bei Migräne / komplexe physikalische Migränetherapie an:
- Entspannungstherapie
- vegetative Umstimmungstherapie, z.B. Stangerbäder & Wassertherapie
- Krankengymnastik
- Manuelle Lymphdrainage
- Manuelle Therapie
- osteopathische Behandlungsmethoden
- Craniosacrale Osteopathie
- Klassische Massagen
- Periostbehandlung
- Bindegewebsmassage
- Triggerpunktbehandlung
- Traktionsbehandlung der HWS Wärme- & Kältetherapie
- Elektrotherapie (z.B. Blockade des Ganglion Stellatum)
- Ultraschall-Therapie
- angepaßtes Gerätetraining
Massage, klassische Massage
Die klassische Massage gehört zu den Grundlagen fast aller therapeutischen Anwendungen. Einer sinnvollen Massage geht immer eine Beurteilung des Gewebezustands bzw. ein Befund voraus. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Massage in den meisten Fällen nur ein Baustein innerhalb einer sinnvollen ganzheitlichen und nachhaltigen Therapie ist.
Durchführung: Hier nimmt der Therapeut Einfluß auf den Spannungszustand von Binde-, Stütz- und Muskelgewebe. Zum Einsatz kommen sämtliche Massagegriffe, z.B. Streichungen, Walkungen, Knetungen usw. Dabei werden vor allem Verspannungen und Verklebungen in der Muskulatur gelöst. Dabei wird in der Regel eine angenehme und pflegende Massagelotion verwendet.
Effekt: Ergebnis ist eine Harmonisierung der Gewebespannung und der Stoffwechseloptimierung im behandelten Gebiet, was wiederum einen Einfluß auf angrenzende Körperabschnitte ausübt. Dabei erfährt der Patient meist eine sofortige Verbesserung der Symptomatik und ein Gefühl der Entspannung. Es kommt zur Reduzierung von Streßhormonen (Kortisol, Adrenalin), zur Dämpfung des aktivierenden Teils des vegetativen Nervensystems (Orthosympathikus) und zur Freisetzung von "Glückshormonen" (Endorphine, Serotonin).
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Osteopathie
Das Wort Osteopathie bedeutet wörtlich "Knochenkrankheit" (Lateinisch) bzw. "Gewebekrankheit" (Griechisch). Dies beschreibt die Osteopathie jedoch nur sehr unzureichend.
Osteopathie ist eine vollwertige medizinische Disziplin, in der die manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei Funktionsstörungen im Mittelpunkt steht. Ziel der Osteopathie ist die Wiederherstellung der körperlichen Funktionsfähigkeit durch die manuelle Beseitigung von Blockaden bzw. Bewegungsverlusten egal welchen Gewebes.
Die Osteopathie ist gleichzeitig Wissenschaft, Kunst und Philosophie.
Wissenschaft: Eine Wissenschaft, da eine gründliche Kenntnis der medizinischen Basiswissenschaften wie Anatomie, Biomechanik und Physiologie wesentlich ist, um die Osteopathie sicher und kompetent ausüben zu können.
Kunst: Es ist eine Kunst, die Gesundheit bzw. das körperliche Gleichgewicht manuell zu fördern und wiederherzustellen. Diese Kunst erfordert viel praktische Übung und eine starke Hingabe für diesen Beruf.
Philosophie: Osteopathie ist auch eine Philosophie: Sie hat eine eigene Sicht von Krankheit und deren Ursachen sowie starke praktische Prinzipien für ihre Therapie.
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Slow-Stroke-Massage
Bei dieser Massagetechnik handelt es sich um eine sehr sanfte Technik, in der mit vielen langen, langsamen Ausstreichungen über große Hautpartien massiert wird. Die Ausführung der Massagegriffe unter Zuhilfenahme von warmen Öl ist fließend und die Hände bleiben immer in Kontakt mit dem Körper.
Effekt: Im Vergleich zur Sportmassage oder zur medizinischen Massage läßt die Slow-Stroke-Massage eine tiefere Entspannung zu und bietet viel-fältige Möglichkeiten der Körpererfahrung, sowohl für die Wahrnehmung als auch das Erleben. Durch bewußtes "Arbeiten" mit den Sinnen wird die Sensibilität verfeinert.
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Wellness-Massage
Die Wellness-Massage ist eine rein auf Entspannung ausgelegte Klassische Massage bzw. Aromaöl-Massage.
Durchführung: Bei der Wellness-Massage ist die Dauer der Massage auf bis zu 60 Minuten deutlich verlängert. Es kommen vor allem weiche und angenehme Massagegriffe zur Anwendung. Dabei werden Binde- und Muskelgewebe intensiv ausgearbeitet. Aufgrund des zeitlichen Umfangs können alle Körperabschnitte massiert werden. Daher kann man diese Massage auch als eine "Ganzkörper-Wellness-Massage" bezeichnen.
Effekt: Durch die Dauer, den Umfang und die Art der sanften Massage wird eine umfangreiche und langanhaltende Entspannung bei allen Körperabschnitten erzielt. Dies führt zu einem intensiven Wohlbefinden.
