Therapie-ABC


... damit Sie besser verstehen, was wir tun und
wie wir Ihnen helfen können



Anamnese
Aromaöl-Massage
Arthrose-Therapie
Atemtherapie
Atlastherapie
Befunderhebung (praktisch)
Bindegewebsmassage
Bobath-Konzept für neurologische Patienten
Dorn-Breuss-Therapie
Elektrotherapie
Entstauungsmassage / Manuelle Lymphdrainage
Fußreflexzonen-Massage
Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik
Honig-Massage
Hot Stone Massage
Jontophorese
Kieferbehandlung
kinesiologisch-funktionelles Taping - Physiotape
Krankengymnastik / Physiotherapie
Laser-Therapie
Liebscher Bracht
Lomi Lomi Nui
Manuelle Therapie
Marnitz Therapie
Massage, klassische Massage
Migräne-Therapie
Osteopathie
Schröpfmassage
Slow-Stroke-Massage
Wellness-Massage



Anamnese


Die gründliche Anamnese (gr. anamnesis = Erinnerung) ist die Basis für jede erfolgreiche Therapie. Anamnese bedeutet, dass wir durch die gezielte Befragung des Patienten einen Einstieg und ersten Eindruck in das gegenwärtige Problem bekommen.

Inhalte: folgende Fragen werden beantwortet: "was", "seit wann", "wie oft", "wann tritt es auf", "wie stark", "Auswirkungen", "was verschlimmert und was hilft" usw. Dabei wird auch auf das soziale Umfeld und den Lebensstil geachtet, die allgemeine Krankheitsgeschichte abgefragt und bisherige Therapien, Nebenerkrankungen, ärztliche Verbote und Medikamenteneinnahme beachtet.
Folgendes Schema ist eine gute Hilfe:
A = aktuelles Problem
N = Nebensymptome beim Auftreten des Problems
A = Allgemeinzustand (orientierend alle Körperorgansysteme)
M = Medikamente
N = Neigungen (Hobbies)
E = Erkrankungen in der Vergangenheit
S = Sippe (genetische familiäre Vorbelastungen)
E = Ende

Ziel: ist das erste Erkennen der Ursache (!) des gegenwärtigen Gebrechens. Durch Ausbildung, Erfahrung und bestimmte Charakteristika der Symptomatik läßt sich hier schon Vieles eingrenzen. Diese Ergebnisse müssen anschließend durch die weitere praktische Befunderhebung, Provokationstests usw. weiter verfolgt und konkretisiert werden, hinführend zu einer sogenannten Verdachts-Diagnose und anschließenden Behandlung.

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Aromaöl-Massage

Die Aromaöl-Massage gehört zu den Wellness-Massagen.

Durchführung: Wie bei der klassischen Massage werden hier sämtliche Massagegriffe angewendet, wobei jedoch stets die wohltuende Entspannung im Vordergrund steht. Die Massage wird mit hochwertigen Aromaölen durchgeführt.

Effekt: Die verwendeten Aromaöle wirken hautpflegen und regenerierend. Dadurch wird die Haut besonders weich und geschmeidig. So erzielen diese ätherischen Öle eine positive Wirkung auf Körper und Geist.

Unsere Aromaöle:


Grapefruit Basilikum: fördert Ausgeglichenheit und Entspannung Jojoba: zieht gut in die Haut ein, hält diese geschmeidig und schützt sie vor Austrocknung

Lavendel Rosenholz: entspannt Körper und Geist bei Nervosität und verbessert die Regenerationsfähigkeit

Orange Limonengras: aktiviert Körper und Geist bei Abgespanntheit und vermittelt eine positive Stimmung

Sesam: besitzt durchblutungsfördernde, wärmende und reinigende Eigenschaften und eignet sich hervorragend zur Entschlackung über die Haut

Wildrose: absolutes Verwöhnen von Körper und Geist.

Zitrone Minze: vitalisiert Körper und Geist und sorgt für frische Energie

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Arthrose-Therapie

Arthrose-Therapie....was ist das?
Der Begriff „Arthrose“ umschreibt die Schädigung von Gelenkstrukturen durch übermäßige Abnützung.

Diese Abnützungen entstehen durch
- übermäßige Belastungen
- Fehlbelastungen / funktionelle Fehlstellungen
- Minderwertigkeit / verminderte Belastbarkeit

von Muskel- und Gelenkstrukturen, welche in der Regel fortschreiten und schmerzhaft sein können.


Häufige Folgen sind:
- Zunahme von Gelenk- und Weichteilschmerzen
- Zunahme der Fehlbelastungen und Fehlstellungen
- Folgeschäden in benachbarten Gelenkregionen


Unser 5-Säulen-Konzept!
Aus Erfahrung und aufgrund aktueller medizinischer Standards arbeiten wir nach folgendem Therapie-Konzept:

1. Manuelle Therapie
Neben der grundlegenden ärztlichen Betreuung empfehlen wir die regelmäßige, idealerweise kontinuierliche Behandlung mit Manueller Therapie / Physiotherapie und ergänzenden Heilmitteln.
Ziel ist die Verlangsamung der Abnutzungsprozesse und die Entlastung des Gelenkknorpels.
Zusätzlich nutzen wir entlastende Tapes, Laser-Therapie,Faszien-behandlung, physikalische Gefäßtherapie und weitere zielführende Behandlungsmethoden.

2. Mobilität
Ein geschädigtes Gelenk verliert schnell an Beweglichkeit und Elastizität der Gelenkkapsel. Bänder und umgebende Weichteile passen sich an.
Diesen Prozessen wirken wir durch gezielte Physiotherapie entgegen und schaffen somit Entlastung, Mobilität und eine verbesserte
Regeneration - trotz bereits bestehender Schäden.
Weiter vermitteln wir geeignete Eigenübungen.

3. Stabilisierung und Kräftigung
Ein geschädigtes Gelenk wird zunehmend instabil und ist damit noch zusätzlich gefährdet. Dem stellen wir gezielten Muskelaufbau zur Stabilisierung und Entlastung der passiven Gelenkstrukturen entgegen.
Die verwendeten Gewichte werden dabei sehr klein gehalten, um weitere Schädigungen zu vermeiden.

4. Anleitung zur Entlastung
Das Leben geht weiter - und der Alltag auch.
Ihr Körper braucht zur richtigen Zeit eine Pause. Hier leiten wir Sie an, wie Sie dies am besten gestalten.

5. Optimale Ernährung
Auch hier unterstützen wir Sie durch unsere Erfahrung und beraten Sie gerne, damit Sie durch die Auswahl Ihrer Lebensmittel Ihre Gesundheit unterstützen.

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Atemtherapie

Die Atmung im Zusammenhang mit den Atmungsorganen ist einer der komplexesten Abläufe im menschlichen Organismus. Die Atemtherapie ist eine Sonderform der Physiotherapie, welche sich auf die Behandlung von Atemwegserkrankungen spezialisiert hat. Hier sind z.B. Erkrankungen wie Asthma Bronchiale, die chronisch obstruktive Bronchitis und die Mukoviszidose zu nennen. Die spezielle Atemtherapie sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung angewandt werden (Zertifikat).

Inhalte: Der ausgebildete Therapeut nimmt zum einen durch mobilisierende Behandlungstechniken Einfluß auf die Beweglichkeit von Brustkorb, Rippen und Zwerchfell. Zum anderen werden die inneren Strukturen von Lungengewebe und Bronchialbereich positiv stimuliert.

Ziel: ist je nach Erkrankung die Verbesserung der Lungenbeweglichkeit, die Vergrößerung des Lungenvolumens, der Abtransport von Lungensekret oder die Erleichterung der Aus- und Einatmung.

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Atlastherapie

Bei dieser Therapiemethode dreht sich alles um den ersten Halswirbel, den "Atlas" (dieser trägt den Kopf ; der Name "Atlas" kommt aus der griechischen Mythologie, dieser war der Titan, der das Himmelsgewölbe stützte).
Im Bereich "Occiput-Atlas-Axis" (Schädelboden, 1. und 2. Halswirbel) können sich diverse Störungen manifestieren, welche beim Menschen verschiedene Probleme verursachen. So kann es z.B. zur Beeinträchtigung der gesamten Körpermotorik kommen, da hier die hochzervikale Muskulatur ein Art "Kontrollfunktion" übernehmen muss. Auch können Kiefergelenks-dysfunktionen auftreten.
Eines der häufigsten Symptome sind heftige migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen und Stirnbereich mit möglicher Ausstahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen.
Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den "visuellen Anker" und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen (Haltung) Anpassung (Gleichgewichtsreaktion) im Alltag.
Diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese "Schlüsselelemente" beeinflusst.

Anhand einer speziellen Funktionsdiagnostik wird diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt.

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Befunderhebung (praktisch)

Die praktische Befunderhebung folgt der Anamnese und ist die Durchführung von zielgerichteten aktiven und passiven Testverfahren aus dem großen Bereich der physiotherapeutischen und verwandten Therapieverfahren.

Inhalte: Beobachtung, Sichtbefund, Tastbefund, Funktionsbefund und Provokationen. Dabei müssen - je nach Krankheitsbild - Aussagen getroffen werden über: Gewebezustand, Entzündungszeichen, Motorik, Kraft- und Spannungsverhältnisse, Beweglichkeit, Sensorik, Aufmerksamkeit, Konzentration, Koordination und Gleichgewicht, Wahrnehmung, Sprache usw. Die vermuteten Ursachen werden gegebenenfalls durch spezifizierte Provokationstests gegengeprüft. Bei diesen Testverfahren können Aussagen über alle Körpersysteme getroffen werden (Muskeln, Knochen, Gelenke & Bänder, Nervensystem, Gefäße, Haut & Bindegewebe, Innere Organe).

Ziel: ist die Erstellung einer konkreten physiotherapeutischen Diagnose, d.h. das Aufspüren der Krankheitsursache bzw. der Beschwerdestruktur, welche für das gegenwärtige Problem verantwortlich ist. Hier stehen besonders die Ursache-Folge-Ketten im Mittelpunkt der Betrachtung. Erst danach ist ein Therapieplan und somit eine zielgerichtete und auf Dauer erfolgreiche Therapie überhaupt erst möglich!

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Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist eine besondere Form der Massage, über die bewußt Einfluß auf das vegetative Nervensystem - und somit auf den Gesamtorganismus - ausgeübt wird.

Durchführung: Im Gegensatz zur klassischen Massage wird bei der Bindegewebsmassage nicht mit flächigen Massagegriffen gearbeitet. Der Therapeut "massiert" nur mit seinen Fingern, um tiefer in das Gewebe hinein eine Wirkung zu erzielen. Ziel der Behandlung ist die Harmonisierung des vegetativen Nervensystems, durch welches die autonom ablaufenden Organfunktionen des Körpers gesteuert werden. Schwerpunkt der Behandlung ist der Bereich "Becken" (Parasympathikus), "Brustwirbelsäule" (Orthosympathikus) und "obere Halswirbelsäule" (Parasympathikus).

Ziel: ist die Harmonisierung und "Entspannung" vegetativ ablaufender Körperfunktionen, z.B. Muskelspannung, Durchblutung, Verdauung, Atmung und Herz-Kreislauf-System.

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Bobath-Konzept für neurologische Patienten

Durch Physiotherapie nach dem Bobath-Konzept können neurologische Patienten umfassender und ganzheitlicher behandelt werden. Es ist der Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Personen mit Schädigungen des zentralen Nervensystems. Das "Bobath-Konzept" trägt den Namen der Begründer dieser effektiven rehabilitativen Therapiemethode: das mittlerweile verstorbene Ehepaar Berta und Dr. Karl Bobath. Ursprünglich fand diese Therapie-Methode bei der Betreuung von Schlaganfall-Patienten Anwendung, kann jedoch heute bei allen neurologischen Krankheitsbildern umgesetzt werden. Zu nennen sind insbesondere Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson und Querschnittverletzung. Das Bobath-Konzept sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).

Inhalte: Aufgrund von Schädigungen im zentralen Nervensystem (Gehirn und/oder Rückenmark) kommt es bei den Betroffenen zum Verlust normaler Körperfunktionen. Dies betrifft automatisierte Bewegungsmuster und Körperfunktionen, Stell- und Gleichgewichtsreaktionen, die Muskelspannung, willkürliche Aktivitäten, Sensorik und ggf. die Hirnleistung. Nach der Schädigung sucht "das Nervensystem" des Menschen automatisch nach Alternativlösungen für die verlorengegangenen Funktionen - es "kompensiert". Schlaffheit, Ausweichfunktionen, Verkrampfungen, Spastik usw. sind die Folgen. Dabei bleibt das Nervensystem jedoch weiterhin lernfähig.

Ziel: Der geschulte Therapeut kennt die Lernwege des zentralen Nervensystems und nimmt auf die weitere Entwicklung nach der Erkrankung Einfluß. Er hemmt die "falsche Programierung" (Inhibition) und fördert die "korrekten Körperfunktionen" (Faszilitation). Dies geschieht immer in der Verknüpfung von der aktuellen Sensorik (Wahrnehmung, Fühlen) und der aktuellen Bewegungs- und Haltungskontrolle durch den Patienten. Somit bleibt dieses Therapie-Konzept stets individuell und an die aktuelle Situation des Patienten angepaßt. So wird der Betroffene optimal in seiner weiteren Entwicklung gefördert und es kann auch noch Jahre nach der Schädigung mit Verbesserungen gerechnet werden.

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Dorn-Breuss-Therapie

Die Dornmethode und die Breuss-Massage sind zwei wirksame Methoden der Selbstheilung und Selbsthilfe bei sehr vielen Problemen und Erkrankungen des Rückens, der Wirbelsäule, der Gelenke und aller Bereiche des Körpers, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule und den Gelenken verbunden sind.
Zwei Methoden, mit denen erfahrene Therapeuten viele Erfolge haben.

Auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art werden die verschobenen Wirbel und Gelenke wieder an ihren idealen Platz zurückgeschoben.
Meist verwendet der Therapeut, bzw. die Therapeutin nur ihre Hände dazu. Medikamente oder Schmerzmittel und Hilfsgeräte werden nicht verwendet.
Aufgrund der Sensibilität der Behandlung wird diese Methode bei uns nur von erfahrenen Therapeuten angewendet.

Vier Vorteile vereint die Dorn-Methode:
Sie ist sofort wirksam, häufig benötigt man nur wenige Behandlung zum Erfolg. Selten sind mehr als fünf Behandlungen notwendig.

Ungefährlich und sanft, ohne Medikamente, keine Chiropraktik. Noch nie sind in den letzten 30 Jahren irgendwelche Schäden durch die Dorn-Methode entstanden, trotz vieler Tausend Behandlungen.

Hilfe zur Selbsthilfe: durch viele Einzelübungen kann jeder an sich selbst diese Methode erfolgreich ausführen. Vorbeugen ist besser als Heilen!

Die Dorn-Methode ist eine Erfahrungs-Heilkunde. Das empfindsame Gefühl des Therapeuten entscheidet über den hervorragenden Erfolg der Behandlung! Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke in die ideale Position in der Bewegung, ist entscheidend.

Die Breuss-Massage ist eine noch feinfühligere Methode. Eine ideal abgestimmte Rückenmassage im Bereich der ganzen Wirbelsäule. Sie löst tiefliegende feinere Blockaden auf und ist auch bei Bandscheiben-Problemen sehr hilfreich.

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Elektrotherapie

Bei der Elektrotherapie werden entweder bestimmte Körperregionen oder Muskeln mit elektrischem Strom behandelt. Dies geschieht mit dem Ziel der Schmerzbehandlung, der Stoffwechselbeeinflussung, der Nervenstimulation oder des Kraftaufbaus von Muskeln. Man arbeitet dabei mit galvanischem Strom (=Gleichstrom) oder im Bereich folgender Frequenzen (siehe "Hertz-Zahl" = Anzahl der Schwingungen pro Sekunde): Niederfrequenz (bis 1000Hz), Mittelfrequenz (1000 bis 100.000 Hz) oder Hochfrequenz (über 100.000 Hz).

Durchführung: Der geschulte Therapeut wählt je nach Beschwerdebild und Gesamtsituation die passende Stromform aus. Elektrotherapie ist entgegen mancher Befürchtung nicht schmerzhaft und aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken!

Ziel: Schmerzlinderung, Stoffwechselverbesserung, Reduzierung von Entzündungen, Förderung des Heilungsprozeß, Förderung der Gewebeentwässerung, Stimulation von Nervenwachstum nach Verletzungen, Förderung der Muskelkraft nach Lähmungen.

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Entstauungsmassage / Manuelle Lymphdrainage

Die Entstauungsmassage (oder auch Manuelle Lymphdrainage) ist der wichtigste Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie. Zu dieser "KPE" gehören die Entstauungsmassage (Manuelle Lymphdrainage), die Kompression, die Entstauungsgymnastik und die Hautpflege. Zur Anwendung kommt die Entstauungsmassage vor allem bei Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz), bei Bindegewebsschwäche mit Wassereinlagerung, bei Ödemen im Unterhautfettgewebe, bei Cellulitis, bei Insuffizienz des Lymphgefäßsystems, bei "schweren Beinen", nach Unfällen und Verletzungen - also bei allem, bei dem sich freies Wasser im Gewebe einlagert. Diese Anwendung ist dabei höchst effektiv, lindernd und vorbeugend. Die Manuelle Lymphdrainage sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).

Durchführung: der ausgebildete Therapeut fördert unter Beachtung der anatomischen Strukturen durch bestimmte sanfte Griffe und Griffreihenfolgen die Reduzierung des freien Gewebewassers.

Effekt: durch die Behandlung wird das freie Gewebewasser verstärkt von den dort vorhandenen Lymphgefäßen aufgenommen und abtransportiert. Gleichzeitig wird die Transportfähigkeit des Lymphgefäßsystems erhöht und die Bildung von neuem freien Gewebewasser verringert. Dadurch kommt es zu einer Gewebeentlastung, zur Verbesserung des lokalen Stoffwechsels, zur beschleunigten Heilung, zu einer deutlich angenehmeren Wahrnehmung der betroffenen Extremität und Entspannung.

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Fußreflexzonen-Massage

Medizinisch gesehen ist eine Reflexzone ein bestimmtes Hautareal, auf den ein Reiz ausgeübt wird. Dieser Reiz wird zum zentralen Nervensystem (ZNS) weitergeleitet - dort umgeschaltet, ruft er bei dem im Verbindung stehenden Erfolgsorgan eine bestimmte Reaktion aus.

Durchführung: Mit Hilfe einer Gewebedrucktechnik (nur mit Druck des Daumens) setzt man Reize in den Reflexzonen des Fußes. Bei den ersten Behandlungen werden alle Zonen bearbeitet, wenn nötig die eine oder andere intensiver. Hat jemand Probleme, geht man ganz speziefisch auf diese Zonen ein.

Effekt: Durch die Gewebedrucktechnik, die sich aus Beugen und wieder Strecken des Daumens zusammensetzt, entsteht eine Anspannungs- und Entspannungsphase, welche man auch als "Ebbe-Flut-Effekt" bezeichnen kann. Der anormale Gewebetonus (abnormale Gewebespannung) wird so effektvoll reguliert. Wenn man den Tonus in der Zone reguliert erhält man auch eine entsprechende Reaktion am Erfolgsorgan.

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Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik

Unter der "gerätegestützten Physiotherapie / Krankengymnastik" versteht man die Betreuung von Patienten durch den gezielten und kontrollierten Einsatz von Kraftgeräten. Dabei dürfen und werden von uns nur spezielle Kraftgeräte mit einer Lizenz für medizinisches Krafttraining eingesetzt. Es ist bei vielen Problemen und Krankheitsbildern angezeigt, die Muskulatur des Haltungs- und Bewegungsapparates zu trainieren. Dies fördert nicht nur körperliche Stabilität und Ausdauer, sondern auch eine Optimierung der Funktion der inneren Organe! Gerätegestützte Physiotherapie / Krankengymnastik sollte nur von Therapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden (Zertifikat).

Inhalte: Je nach Bedarf werden unter Anleitung bestimmte Körperabschnitte bzw. der gesamte Bewegungsapparat gezielt trainiert.

Ziel: Bewegungsförderung, Verbesserung von Koordination, Ausdauer, Stabilität und Muskelkraft.

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Honig-Massage

Haupteffekt der Behandlung mit Honig ist die Ableitung von Schadstoffen und Schlacken über die allgemeine Anregung innerer Organe, deren Hauptaufgabe die Entgiftung ist.

Honig besteht aus etwa 75 Prozent Zucker, 25 Prozent Wasser und einer Vielzahl an Enzymen, Vitaminen und Mineralstoffen, die für die Honigmassage von besonderer Bedeutung sind. Die Wirkungsweise der Honigmassage kommt auf reflektorischen Wege, durch Verbesserung der Tätigkeit der Körperorgane und aufgrund der Inhaltsstoffe des Honig zusammen.

Die Honigmassage erzeugt über die Haut eine intensive Reizung des Gewebes. Die Durchblutung wird kräftig angeregt – dadurch können sich erkrankte Bezirke regenerieren und Schmerzen abklingen. Auf die Haut wirkt der Honig antibakteriell und entzündungshemmend.

Durch die Honigmassage können nicht nur Schmerzen und Beschwerden abklingen – auch das Immunsystem wird gestärkt. Durch die Entgiftung des Körpers kann sich das Allgemeinbefinden verbessern.

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Hot Stone Massage

Hier wird nicht mit den Händen direkt, sondern indirekt mittelst warmen Basaltsteinen (Vulkangestein) massiert.

Durchführung: Mit Hilfe warmer Steine wird Wärme aktiv durch die Therapeutin in die Haut eingebracht und von dort in die Muskulatur eingearbeitet. Die Erwärmung erfolgt dadurch schneller und intensiver. Durch einen kurzen Kältereiz erreichen wir eine Kontraktion (Zusammenziehung) der oberflächlichen Blutgefäße. Dies hat zur Folge, daß das erwärmte Blut in die tieferen Muskelschichten transportiert wird.

Effekt: Mit Hilfe dieser Massagetechnik wird in sehr kurzer Zeit eine intensive körperliche und mentale Entspannung erreicht. Die Verbindung aus Massage und Wärme wirkt auf ganzheitlicher Ebene. Über die thermischen Reize erfolgt eine Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Dabei wird das Herz-Kreislauf-System "beruhigt", die Atmung wird langsamer und der Körper kann entspannen.

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Jontophorese

Die Jontophorese gehört zur Elektrotherapie. Durch die Unterstützung mit galvanischem Strom (=Gleichstrom) werden die vom Arzt angewiesenen Medikamente in das betroffene Gewebe eingebracht.

Ziel: Salben oder andere durch die Haut aufnehmbare Medikamente erreichen ihr Zielgebiet (z.B. Muskeln, Gelenke, Bänder) schneller, da mithilfe des galvanischen Stroms die hemmenden Zellspannungen herabgesetzt werden. Zusätzlich wird der lokale Stoffwechsel angeregt, was den Stofftransport und die Selbstheilung beschleunigt.

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Kieferbehandlung / CMD
Craniomandibuläre Dysfunktion

Kiefergelenksprobleme, bekannt auch unter dem Synonym
"Craniomandibuläre Dysfunktion" (CMD), sind ein Überbegriff für
- strukturelle
- funktionelle
- biochemische und
- psychische Fehlregulationen der
Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke, welche schmerzhaft sein können.

die Ursachen:
...können im Bereich der Strukturen des Kiefergelenks, des Kopfes sowie in sich aufgebauten Spannungs- und Asymetrieproblemen des gesamten Körpers liegen

Häufige Folgen sind:
- Schmerzen der Kaumuskulatur ("myofaszialer Schmerz"),
- Verlagerung der Knorpelscheibe im Kiefergelenk ("Diskusverlagerung")
- entzündlich-degenerative Veränderungen des Kiefergelenks ("Arthralgie, Arthritis und Arthrose").
- weiterlaufend sich ausbreitende Problem in umliegenden Körperregionen
(= Ursache-Folge-Ketten), z.B. Kopfschmerzen, Asymetrien und Schmerzen im Rumpfbereich usw.

Unser Therapieansatz:
- individuelle Behandlung durch sanfte manuelle Techniken
- ganzheitlicher Therapieansatz durch Einbeziehung aller funktionell relevanten Organsysteme (Kopf, Kiefer, Halswirbelsäule, Rumpf)
- Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt bei einer möglichen Schienenanpassung (Knirscher-, Presser-, Kieferfehlstellungen)

Kosten:
Die Kieferbehandlung ist eine Kassenleistung.
Ein entsprechendes Rezept wird von Ihrem behandelnden Zahnarzt ausgestellt (10 x Manuelle Therapie ODER 10 x Krankengymnastik)

Als Selbstzahlerleistung bieten wir diese Behandlung ebenfalls an.
Manuelle Therapie/CMD , Dauer: 45 Minuten.

Seit dem 1. Juli 2017 gibt es eine Neuregelung der Behandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Weitere Infos dazu finden Sie HIER.




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kinesiologisch-funktionelles Taping - Physiotape

"Tapen" ist das Schützen bzw. die Unterstützung von Strukturen und Funktionen des Bewegungsapparats durch Klebebänder. Die Anwendung dieser Taping-Methode basiert auf den Grundlagen der funktionellen Anatomie und Physiologie in Anlehnung an die Kinesiologie und wird mit elastischen Klebebändern ausgeführt. Daher auch der Name "kinesiologisch-funktionelles Taping". Die Muskulatur des Menschen bewegt nicht nur den Körper, sondern nimmt auch Einfluß auf das Gefäß-, Nerven- und Lymphsystem und die Funktion der inneren Organe. Darüber hinaus wird die Körpertemperatur reguliert. Daher ist es wichtig, das die Funktionalität der gesamten Muskulatur gegeben ist.

Effekt: Durch spezielle Klebetechniken fördern wir den körpereigenen Heilungsprozess, nehmen Einfluß auf das neurovegetative und zirkulatorische System des Menschen und unterstützen die Muskulatur. Verletzte Strukturen werden stabilisiert und aktiviert. Dabei wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt.

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Krankengymnastik / Physiotherapie

Krankengymnastik - oder zu Neudeutsch "Physiotherapie" - ist die klassische Heilmittelanwendung des Berufsstands der staatlich geprüften und zugelassenen Physiotherapeuten/-innen.

Inhalte: Der Therapeut erstellt durch Anamnese und Befunderhebung eine physiotherapeutische Diagnose. Danach erstellt er in Abstimmung mit dem Patienten einen Behandlungsplan und beginnt seine Arbeit.

Ziel: ist die Verbessung des Gesundheitszustands bzw. die komplette Beschwerdefreiheit / Heilung. Unabhängig davon wird der Patient beraten und angeleitet, um ab sofort und auch in Zukunft selbst präventiv tätig zu werden, damit sich die vorhandenen (und auch andere) Beschwerden nicht wiederholen. Die Anleitung wird so gestaltet, damit Sie von jedem ausgeführt werden kann.


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Laser-Therapie

Die Laser-Therapie ist die Behandlung mit Lichtenergie und gehört zum großen Bereich der physikalischen Therapie (= Elektrotherapie, Wärme- und Kältetherapie, Wasseranwendungen und Lichttherapie). Der von uns eingesetzte Heiß-Laser leistet bis zu 7000 mW. Die Behandlung mit Lichtenergie ist hilfreich bei lokalen Entzündungen oder Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe, Knorpel- und Knochengewebe. Die Laser-Therapie sollte nur von Therapeuten mit einer Zusatzausbildung ausgeübt werden.

Durchführung: Nach Feststellung der Indikation wird die entprechende Körperregion mit Laserlicht behandelt. Dabei werden die Augen durch spezielle Brillen vor dem Laserlicht (Streustrahlung) geschützt.

Effekt: Die Lichtenergie des von uns verwendeten Laser-Therapiegerätes dringt wesentlich tiefer in das betroffene Gewebe ein als die übliche Elektrotherapie oder Ultraschall-Therapie (bis zu 8 cm). Dabei werden große Mengen an Energie kontrolliert freigesetzt. Dies führt zu einer bis zu 200%igen Erhöhung des lokalen Stoffwechsels, was wiederum eine Beschleunigung der Heilungsprozesse bedeutet. Gleichzeitig werden durch eine zweite Lichtwellenlänge Nerven stimuliert (Mechanorezeptoren), welche vorhandene Schmerzen dämpfen.

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Liebscher Bracht Schmerzbehandlung


Die LNB Schmerztherapie ist eine neuartige und eigenständige Methode zur Behandlung von Schmerzen. Sie beruht auf der über 25jährigen Entwicklung und praktischen Erfahrung von Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht. Sie enthält neben der Osteopressur (eine manualtherapeutische Akutmaßnahme), die Bewegungstherapie LNB Motion für dauerhafte Schmerzfreiheit sowie eine Gesundheitstherapie zum Optimieren des Stoffwechsels um die Beschwerdefreiheit durch allgemeine Gesundung zu unterstützen.
LNB geht davon aus, dass die meisten der Schmerzen unter denen Menschen heute leiden von unserem Gehirn auf Grund zu hoher muskulär-faszialer Spannungen „geschaltet“ werden, um den Körper vor Schädigungen wie Arthrose oder Bandscheibenvorfälle zu schützen. Diesem schmerzverursachenden Mechanismus wirken Liebscher und Bracht mit der von ihnen entwickelten Osteopressur und sogenannten „Faszien-Engpassdehnungen“ aus dem LNB Motion ursächlich und nachhaltig entgegen.

Bei den mit der LNB Schmerztherapie ursächlich linderbaren Schmerzen handelt es sich um die heute am häufigsten auftretenden Schmerzen von Kopf bis Fuß: Kopfschmerz bis Migräne, Nackenschmerz, Schiefhals, Steifnacken, Trigeminusneuralgie, Augenschmerz, Kieferschmerz, Schulterschmerzen wie Impingement oder FrozenShoulder, Ellenbogenschmerzen, Tennis- und Golfellenbogen, Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Handgelenk- Finger- und Daumenschmerzen, Interkostalneuralgie, Rückenschmerzen entlang der gesamten Wirbelsäule, Morbus Bechterew, Ischialgie, Skoliose, Gleitwirbel, Spinalkanalstenose, Hexenschuss, Hüftgelenks-, Knie- und Fußgelenksschmerzen aller Art, Meniskusschmerzen, Restless Legs, Joggerschienbein, Krampfwaden, Achillessehnenreizung und Fersensporn, alle Arten von Weichteilrheumatismus, rheumatische und MS-Schmerzen, Parkinson, Phantomschmerzen.

Die genannten Schmerzen sind nach Liebscher & Bracht nichts anderes, als die Sprache des Körpers, mit denen er seine Gelenke und die Wirbelsäule vor Schädigung bewahren möchte. Ebenso, wie die Ölkontrollleuchte davor warnen will, dass ein Motor zu Schaden kommt, wenn zu wenig Öl im System ist. Können Sie es gutheißen, wenn mit dem Ausschlagen der Kontrollleuchte die Warnung unterdrückt wird? Genauso wenig heißen wir es gut, wenn die Alarmschmerzen des Körpers mit Schmerzmitteln oder noch schlimmeren Maßnahmen unterdrückt werden.

Sollen Schmerzen „geheilt“ werden muss auf die Sprache des Körpers gehört werden. Dies ist aber nur möglich wenn man sie versteht. In der LNB Schmerztherapie nach lernen Sie als Patient ebenso wie als Arzt oder Therapeut die nötigen Vokabeln. Dadurch wird aus dem Schmerz, den es zu bekämpfen gilt, die Information des Körpers selbst, die wir gerne annehmen, damit der Schmerz ursächlich beseitigt werden kann. Entfällt die drohende Schädigung, ist der Schmerz = Alarm überflüssig. Dies erklärt den bei dieser Therapie fast schon normalen Minuteneffekt bei der Schmerzreduzierung, deren Ausmaß viele für unmöglich halten - selbst bei Schmerzzuständen, unter denen die Betroffenen Jahre oder sogar Jahrzehnte lang litten.

Quelle und weitere Infos: Liebscher Bracht


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Lomi Lomi Nui

Diese Massage stammt aus Hawaii, ist dortiger Bestandteil der traditionellen Naturheilkunde und bedeutet soviel wie "großes kneten".

Bei dieser Ganzkörper-Massage setzt der Masseur Hände, Ellenbogen und Unterarm ein, was zu einer tiefen Entspannung führt. 
Dabei kommt in der Regel viel Öl zum Einsatz, das oft passend zum hawaiianischem Ursprung gewählt ist.

Normalerweise beginnt die Behandlung am Rücken und umfasst den ganzen Körper. Die Berührungen können sanft, aber auch kräftig bis stellenweise schmerzhaft ausfallen und werden durch Dehn- und Streckpositionen ergänzt.
Traditionell wird die Lomi Lomi Nui-Behandlung durch spezielle Musik ergänzt, die dem Masseur einen Rhythmus vorgibt.
Auf Hawaii ist die Lomi Lomi-Massage beliebt, um zu entspannen.
Lomi Lomi Nui soll mehr Wohlbehagen und Lebensenergie schenken.
Die traditionelle hawaiianische Massage kann für Menschen, die unter Verspannungen leiden oder Entspannung brauchen, sehr wohltuend sein. Durch das ruhige und angenehme Ambiente wird eine Flucht aus dem Alltag ermöglicht. Zudem kann sie Menschen helfen, sich seelisch von Vergangenem zu lösen oder sich bewusst etwas Neuem zu öffnen. Viele Menschen erhalten durch die Lomi Lomi Nui Massage auch ein besseres Körpergefühl und werden beweglicher.

Quelle: MassageProfis

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Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist eine Sonderform der Physiotherapie, welche nur von Physiotherapeuten mit einer umfassenden Zusatzausbildung ausgeübt werden sollte (Zertifikat). Im Zentrum der Therapie steht die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates unter Beachtung ganzheitlicher Zusammenhänge. Hier stehen besonders die Ursache-Folge-Ketten in der Betrachtung. Der Körper und seine Organsysteme werden als Ganzes und als eine Einheit betrachtet.

Inhalte: Die Manuelle Therapie umfaßt eine spezielle Befundaufnahme und die Anwendung manualtherapeutischer Behandlungstechniken. Nach der Erstellung einer manualtherapeutischen Diagnose werden die ursächlichen Gewebestrukturen entweder korrigiert, mobilisiert oder stabilisiert. Dabei kommen auch kontrollierte Manipulationen zu Einsatz.

Ziel: ist die Behebung der Krankheitsursache bzw. die bestmögliche Verbesserung des Gesundheitszustands.

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Marnitz Therapie

Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Behandlungsmethode der physikalischen Therapie.

Ideal ist die Kombination aus kleinflächig gezielter Tiefenmassage an Muskulatur, Faszien, Sehnen, Bändern und Gelenken, aus mobilisierenden manualtherapeutischen Maßnahmen und einem individuell erstellten Hausaufgaben - Übungsprogramm.

Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Therapie mit ganzheitlichem Behandlungskonzept. Der Organismus wird als Einheit betrachtet. Die Marnitz-Therapie wirkt direkt und reflektorisch.
Sie eignet sich vor allem bei orthopädischen Erkrankungen zur Mobilisation und Schmerzlinderung.

Nebenbei verbessert sie durch das Lösen von Blockierungen an Gelenken und Wirbelsäule über das vegetative Nervensystem die Funktion der inneren Organe. Da die Methode nicht großflächig die Durchblutung fördert, ist sie besonders zur Behandlung von Ödempatienten geeignet und hat sich in der Krebsnachsorge bewährt.

Es handelt sich um eine sehr wirksame Methode, die auf genauen anatomischen und funktionellen Kenntnissen beruht. Grundlage ist das Wissen um die Reizausbreitung in biologischen Systemen: bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates an einem Ort besteht die Tendenz pathologische Reize zu korrespondierenden Zonen an anderen Orten weiter zuleiten. Dort entstehen neue Erkrankungen. Die Reizausbreitung erfolgt entweder:

• direkt
• segmental über das Zentralnervensystem
• über das vegetative Nervensystem
• humoral über Hormone und Gewebsmediatoren
• über Funktionsketten, Faszien oder motorische Ketten

Die neuen Erkrankungsgebiete können „manifest" oder „stumm" sein. Sie können auf weitere Gebiete krank machend und auf das Wurzelgebiet krankheitsunterhaltend wirken.
Um eine primäre Erkrankung erfolgreich angehen zu können, müssen alle damit in Zusammenhang stehenden Zonen aufgefunden und behandelt werden. Dazu gibt die Marnitz-Therapie ein präzises Befund-System.

Es gibt eine festgelegte Reihenfolge in der Entspannungswirkung bei manueller Behandlung, die Therapie der Schlüsselzonen durch die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz.

Quelle und weitere Infos:
Fit durch Weiterbildung GBR • Martin Bund • 89077 Ulm


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Massage, klassische Massage

Die klassische Massage gehört zu den Grundlagen fast aller therapeutischen Anwendungen. Einer sinnvollen Massage geht immer eine Beurteilung des Gewebezustands bzw. ein Befund voraus. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Massage in den meisten Fällen nur ein Baustein innerhalb einer sinnvollen ganzheitlichen und nachhaltigen Therapie ist.

Durchführung: Hier nimmt der Therapeut Einfluß auf den Spannungszustand von Binde-, Stütz- und Muskelgewebe. Zum Einsatz kommen sämtliche Massagegriffe, z.B. Streichungen, Walkungen, Knetungen usw. Dabei werden vor allem Verspannungen und Verklebungen in der Muskulatur gelöst. Dabei wird in der Regel eine angenehme und pflegende Massagelotion verwendet.

Effekt: Ergebnis ist eine Harmonisierung der Gewebespannung und der Stoffwechseloptimierung im behandelten Gebiet, was wiederum einen Einfluß auf angrenzende Körperabschnitte ausübt. Dabei erfährt der Patient meist eine sofortige Verbesserung der Symptomatik und ein Gefühl der Entspannung. Es kommt zur Reduzierung von Streßhormonen (Kortisol, Adrenalin), zur Dämpfung des aktivierenden Teils des vegetativen Nervensystems (Orthosympathikus) und zur Freisetzung von "Glückshormonen" (Endorphine, Serotonin).

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Migräne-Therapie

Die Migräne bzw. der Migräne-Kopfschmerz ist im europäischen Vergleich auch ein deutsches Problem: ca. 15% der Menschen in Deutschland leiden an Migräne, 75% davon sind Frauen. Hinzu kommen Patienten mit Spannungs- und Cluster-Kopfschmerz. Neben dem Krankheitsempfinden der Betroffenen entsteht zusätzlich ein großer wirtschaftlicher Schaden (hohe Kosten durch: 1.Rückenleiden, 2.Depressionen, 3.Kopfschmerzen).

Das Problem "Migräne" ist nicht neu: auch bekannte Menschen aus der Geschichte wie z.B. Karl Marx, Hildegard von Bingen, Sigmund Freud, Wilhelm Busch, Marie Curie, Alfred Nobel und andere litten unter Migräne.

Definition und Diskussion: Unter Migräne versteht man "periodisch wiederkehrende Kopfschmerzanfälle unterschiedlicher Intensität, Häufigkeit und Dauer." Sie können zwischen 1 bis 72 Stunden anhalten. Diese Kopfschmerzen treten oft einseitig auf, sind oft pulsierend bzw. pochend, oft in Verbindung mit Erbrechen, öfters mit optischen Störungen, vegetativen Begleiterscheinungen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Die Probleme verstärken sich bei körperlicher Belastung. Dabei kann es zu Aurasymptomen kommen (=vorausgehende Symptome). Migräne läßt sich weder im Labor noch auf einem Röntgenbild sichtbar machen.

Der Befund der Migräne sollte von einem Neurologen gestellt bzw. abgeklärt werden.

Die Ursachen der Migräne sind bis heute nicht endgültig geklärt: Wetter, Streß, Reize, ungünstiger Wach-Schlaf-Rhythmus, Medikamenteneinnahme usw. werden diskutiert. Darüber hinaus werden auch eine veränderte Durchblutung des Gehirns während des Anfalls, Blutgefäßwandödeme, veränderte Hirnstammaktivität, hormonelle(z.B.Histamin, Serotonin) und biochemische(z.B. Neuropeptide) Faktoren, genetische Prädisposition, konstitutionelle Faktoren und die Persönlichkeitsstruktur diskutiert. Als Auslöser werden Nahrungsmittel und Getränke, bestimmte Nahrungsmittelzusätze, Geruchsstoffe, Genußmittel, Umwelteinflüsse und Streß diskutiert.

Es wird unter bis zu 200 Arten von Kopfschmerzen (allgemein) unterschieden. Folgende 2 Migräne-Typen sind besonders häufig:
  • zervikale zentrale Migräne
    (durch Osteochondrose, Spondylarthrose)
  • zervikale periphere Migräne
    (Hals-Nacken-Muskulatur, aktive Triggerpunkte)
Therapie: Von ärztlicher Seite werden vor allem Schmerzmittel, spezielle Schmerztherapie, Ergotamin und Triptan eingesetzt. Genaueres erfahren Sie bei Ihrem Neurologen oder Hausarzt.

Physiotherapie und Osteopathie können bei der Migränebehandlung sehr erfolgreich sein und führen meist zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden. Wir bieten Ihnen bei uns eine kombinierte Physiotherapie bei Migräne / komplexe physikalische Migränetherapie an:
  • Entspannungstherapie
  • vegetative Umstimmungstherapie, z.B. Stangerbäder & Wassertherapie
  • Krankengymnastik
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Manuelle Therapie
  • osteopathische Behandlungsmethoden
  • Craniosacrale Osteopathie
  • Klassische Massagen
  • Periostbehandlung
  • Bindegewebsmassage
  • Triggerpunktbehandlung
  • Traktionsbehandlung der HWS Wärme- & Kältetherapie
  • angepaßtes Gerätetraining
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Osteopathie

Das Wort Osteopathie bedeutet wörtlich "Knochenkrankheit" (Lateinisch) bzw. "Gewebekrankheit" (Griechisch). Dies beschreibt die Osteopathie jedoch nur sehr unzureichend.

Osteopathie ist eine vollwertige medizinische Disziplin, in der die manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei Funktionsstörungen im Mittelpunkt steht. Ziel der Osteopathie ist die Wiederherstellung der körperlichen Funktionsfähigkeit durch die manuelle Beseitigung von Blockaden bzw. Bewegungsverlusten egal welchen Gewebes.

Die Osteopathie ist gleichzeitig Wissenschaft, Kunst und Philosophie.

Wissenschaft: Eine Wissenschaft, da eine gründliche Kenntnis der medizinischen Basiswissenschaften wie Anatomie, Biomechanik und Physiologie wesentlich ist, um die Osteopathie sicher und kompetent ausüben zu können.

Kunst: Es ist eine Kunst, die Gesundheit bzw. das körperliche Gleichgewicht manuell zu fördern und wiederherzustellen. Diese Kunst erfordert viel praktische Übung und eine starke Hingabe für diesen Beruf.

Philosophie: Osteopathie ist auch eine Philosophie: Sie hat eine eigene Sicht von Krankheit und deren Ursachen sowie starke praktische Prinzipien für ihre Therapie.

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Schröpfmassage

Die Schröpfmassage zählt zu den angenehmsten Arten der Massage überhaupt. Sie ist ein bewährtes jahrhundertealtes Heilverfahren zur Entgiftung und Entspannung.

Auf der zuvor zur besseren Gleitfähigkeit der Schröpfgläser eingeölten Haut werden dabei zwischen sechs und zehn Schröpfköpfe (hohle Glasbehälter) aufgesetzt und erwärmt, die durch das entstehende Vakuum eine Saugwirkung auf das lokale Gewebe haben. Die Gläser werden leicht über den Körper bewegt und an akuten Stellen etwas länger platziert. Die Größen der eingesetzten Schröpfköpfe sind dabei mitunter unterschiedlich. Im Bereich der Schröpfköpfe bildet sich ein blauer Fleck, da kleine Blutaustritte in das darunter liegende Gewebe führen. Die Blutgefäße werden erweitert, die Durchblutung angeregt und sogar Endorphine freigesetzt.

Bei der Schröpfmassage werden die Leistungen von Stoffwechsel und Durchblutung bis in die inneren Organe hin angeregt. Dies führt zu einer Lockerung von Muskulatur und sogar von Spasmen. Kopfschmerzen, schmerzhafte Verspannungen im Rücken, Muskelverspannungen – und verhärtungen sowie Durchblutungsstörungen können so merklich behandelt und gelindert werden. Die Muskulatur wird erwärmt, was zu einer Lockerung führt. Da sich eine wohlige Entspannung des Körpers bei der Schröpfmassage einstellt, ist selbst eine Behandlung bei Stresssymptomen angezeigt. Bei der Cellulite (Orangenhaut) werden bestehende oder sich bildende Fettzellen gründlich „bearbeitet“ und damit die Fettverbrennung angeregt. Eine Schröpfmassage wird auch zur erfolgreichen Straffung des Bindegewebes eingesetzt. Auch die Behandlung von Narbengewebe oder Schwangerschaftsstreifen ist möglich. Sogar bei Aknebehandlungen hat man gute Ergebnisse erzielt. Zum Abschluss einer Schröpfmassage werden per Hand Streichungen über den Körper geführt, um die nun im Körper gelösten Schlackstoffe zu den Lymphknoten zu transportieren. Der Körper baut diese Stoffe dann selbst ab.

Nicht oder nur bedingt eingesetzt werden kann sie bei einer Schwangerschaft, bei Bluthochdruck oder der Einname von blutverdünnenden Arzneimitteln. Auch sollte eine Rückenbehandlung während der Menstruationszeit bei Frauen nicht erfolgen. Keinesfalls zum Einsatz kommen kann eine Schröpfmassage bei akuten Hautentzündungen im Schröpfbereich, kurz nach einer erfolgten Operation, bei Gerinnungsstörungen, Hautallergien, bei akuten Krankheitszuständen, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Im Zweifel sollte zur Sicherheit immer medizinischer Rat eingeholt werden. 

Quelle: MassageProfis


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Slow-Stroke-Massage

Bei dieser Massagetechnik handelt es sich um eine sehr sanfte Technik, in der mit vielen langen, langsamen Ausstreichungen über große Hautpartien massiert wird. Die Ausführung der Massagegriffe unter Zuhilfenahme von warmen Öl ist fließend und die Hände bleiben immer in Kontakt mit dem Körper.

Effekt: Im Vergleich zur Sportmassage oder zur medizinischen Massage läßt die Slow-Stroke-Massage eine tiefere Entspannung zu und bietet viel-fältige Möglichkeiten der Körpererfahrung, sowohl für die Wahrnehmung als auch das Erleben. Durch bewußtes "Arbeiten" mit den Sinnen wird die Sensibilität verfeinert.

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Wellness-Massage

Die Wellness-Massage ist eine rein auf Entspannung ausgelegte Klassische Massage bzw. Aromaöl-Massage.

Durchführung: Bei der Wellness-Massage ist die Dauer der Massage auf bis zu 60 Minuten deutlich verlängert. Es kommen vor allem weiche und angenehme Massagegriffe zur Anwendung. Dabei werden Binde- und Muskelgewebe intensiv ausgearbeitet. Aufgrund des zeitlichen Umfangs können alle Körperabschnitte massiert werden. Daher kann man diese Massage auch als eine "Ganzkörper-Wellness-Massage" bezeichnen.

Effekt: Durch die Dauer, den Umfang und die Art der sanften Massage wird eine umfangreiche und langanhaltende Entspannung bei allen Körperabschnitten erzielt. Dies führt zu einem intensiven Wohlbefinden.
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