Schmerztherapie, Akupunktur, Neuraltherapie und mehr.
Schmerzen verstehen und behandeln.
Nutzen Sie die Möglichkeiten der physikalischen Schmerztherapie.
Manuelle Therapie, Chiropraktik, Osteopathie, Akupunktur, Neuraltherapie und mehr!
Die Behandlung von Schmerzpatienten erfordert ein komplexes Patientenmanagement - und das Lernen hört nie auf! Das wollen wir für Sie leisten! Sie finden hier Anwendungen und alternative Medizinprodukte, mit denen wir erfolgreich arbeiten.
Wir verstehen dies stets als eine Ergänzung zur primären, ärztlichen Schmerztherapie. In jedem Fall empfehlen wir, daß Sie sich bei uns kostenfrei beraten lassen, welche Möglichkeiten bei Ihrem persönlichen Hintergrund bestehen, Ihre Schmerzen zu reduzieren. Sprechen Sie uns einfach an, nutzen Sie unser Kontaktformular.
Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Weichteilschmerzen - wer kennt das nicht? Zumindest von Zeit zu Zeit? Oder regelmässig? Oder chronische Schmerzen?
Und wie viele Menschen haben sich damit abgefunden, dass sie schon morgens beim Aufstehen oder spätestens am Ende des Tages mit Schmerzen leben müssen? Gehören Sie auch dazu? Das muss nicht so bleiben. Es gibt immer einen Weg, Schmerzen zu reduzieren und die persönliche Lebensqualität zu verbessern.
Wir haben bewährte und erfolgreich weiterentwickelte Therapieansätze bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Arthrose, Kiefergelenkschmerzen, Fibromyalgie, Migräne, Rheuma und Schmerzen der Weichteile, Muskeln und Faszien. Wir nutzen dabei manuelle Behandlungsverfahren aus der Physiotherapie, der Manuellen Therapie, Dorn Breuss, Osteopathie, Chiropraktik, der Akupunktur, der Neuraltherapie und sanfte Massagen.
Weiter können wir darüber hinaus bewährte hilfreiche Medizinprodukte wie z.B. die pyhsikalische Gefäßtherapie BEMER, Taping, Lasertherapie kombinieren und aktive Faszienmobilisierung nutzen.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Behandlung von Schmerzpatienten können wir Ihnen Wege aufzeigen, auf denen Sie Fortschritte erzielen können. Ärztliche Therapie UND eine kompetente physiotherapeutische Behandlung in Verbindung mit den richtigen Anpassungen und Übungen für den Alltag bringen Sie weiter!

Am Anfang steht die Beratung!
- Für Sie kostenfrei. Unser Service, Ihr Vorteil.
- Ein erfahrener Therapeut/-in nimmt sich 15 Min Zeit für Ihr Anliegen.
- Austausch über Ihre Schmerzgeschichte.
- Aufzeigen unserer Möglichkeiten für eine Behandlung.
- Besprechung möglicher Hilfestellungen und bei Bedarf Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.
- Bei Wunsch Terminvereinbarung für die ersten Schritte.
Die Auswahl unserer Möglichkeiten, individuell auf Sie abgestimmt.
Dies ist nur eine orientierende "Übersicht" unserer Möglichkeiten. Genaueres besprechen wir dann in der Beratung.
Manuelle Therapie / Osteopathie / Chiropraktik / Atlastherapie. Anhand der Methoden der manuellen Funktionsdiagnostik wird die schmerzursächliche Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt.
Kieferbehandlung / CMD - oft ein Thema beim chronischen Schmerz. Kiefergelenksprobleme, bekannt auch unter dem Synonym "Craniomandibuläre Dysfunktion" (CMD), sind ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke, welche schmerzhaft sein können.
Arthrose-Therapie: unser 5-Säulen-Konzept. Der Begriff „Arthrose“ umschreibt die Schädigung von Gelenkstrukturen durch übermäßige Abnützung. Diese Abnützungen entstehen durch übermäßige Belastungen, Fehlbelastungen / funktionelle Fehlstellungen und Minderwertigkeit / verminderte Belastbarkeit von Muskel- und Gelenkstrukturen, welche in der Regel fortschreiten und schmerzhaft sein können. Aus Erfahrung und aufgrund aktueller medizinischer Standards haben wir dieses Konzept erarbeitet.
Migräne-Therapie: unser Therapie-Konzept. Die Migräne bzw. der Migräne-Kopfschmerz ist im europäischen Vergleich auch ein deutsches Problem: ca. 15% der Menschen in Deutschland leiden an Migräne, 75% davon sind Frauen. Hinzu kommen Patienten mit Spannungs- und Cluster-Kopfschmerz. Auch hier haben wir ein Behandlungskonzept erarbeitet.
Neuraltherapie und segmentale Akupunktur. Unter "Neuraltherapie" versteht man den diagnostischen und therapeutischen Einsatz von Lokalanästhetika (hier: Procain) zur Behandlung von funktionellen Störungen und Schmerz-Zuständen. Alternativ können auch andere Medikamente und Wirkstoffe zum Einsatz kommen. Hintergrund: eine Erkrankung ist immer die Folge der Dekompensation der physiologischen Regelungsmechanismen des Körpers. Der Körper kann die Belastungen nicht mehr kompensieren (ausgleichen, verarbeiten) und sich nicht mehr selber helfen. Die Folge: der Körper wird krank oder entwickelt Schmerzen. Diese Schmerzen treten auch oft an anderen Stellen auf als die eigentliche Ursache des Geschehens. Es entstehen "Störfelder" und sog. "Herdgebiete" mit subklinischen Entzündungen, welche sich dann über Gefäßwege, sowie hormonelle (SAM-Achse, HLA-Achse) und vegetative Verschaltungen segmental und im ganzen Körper ausbreiten. Der Körper ist geschwächt, er dekompensiert. Tritt dann ein sog. "Zweitschlag" ein, z.B. ein oft "kleines" belastendes Ereignis, so tritt der Schmerz an die Oberfläche und wird zum Problem. Es kommt zu sog. "Ursache-Folge-Ketten" mit funktionellen Schmerzen, welche sich oft nicht erklären lassen und lang anhaltend bestehen können. Ein "Störfeld" kann eine Erkrankung initiieren oder modifizieren. Ziel: ist die Behebung der Schmerzursache bzw. die bestmögliche Verbesserung des Gesundheitszustands. Störfelder und Herdgebiete sollen abgebaut werden, um die Reizausbreitung zu minimieren und die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu erhöhen.
Segmentale Akupunktur. Denselben Therapieansatz verfolgen wir mit der bei uns angewandten "segmentalen Akupunktur", bei welcher nur mit Nadeln (ohne Medikament) Einfluß auf die funktionell relevanten Körperabschnitte genommen wird, um die Ursachen des Schmerzes abzubauen und pathologische Dysfunktionen zu behandeln.
Fußreflexzonenmassage. Medizinisch gesehen ist eine Reflexzone ein bestimmtes Hautareal, auf den ein Reiz ausgeübt wird. Dieser Reiz wird zum zentralen Nervensystem (ZNS) weitergeleitet - dort umgeschaltet, ruft er bei dem im Verbindung stehenden Erfolgsorgan eine bestimmte Reaktion aus.
Laser-Therapie. Die Behandlung mit Lichtenergie ist hilfreich bei lokalen Entzündungen oder Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe, Knorpel- und Knochengewebe.
Kinesiologisches Taping. Die Muskulatur des Menschen bewegt nicht nur den Körper, sondern nimmt auch Einfluß auf das Gefäß-, Nerven- und Lymphsystem und die Funktion der inneren Organe. Darüber hinaus wird die Körpertemperatur reguliert. Daher ist es wichtig, das die Funktionalität der gesamten Muskulatur gegeben ist.
Physikalische Gefäßtherapie BEMER. Viele Erkrankungen haben eine Mit-Ursache in der mangelhaften Nährstoffversorgung des Gewebes, der Störung lokaler Stoffwechselvorgänge oder einer reduzierten Zell- und Gewebeentgiftung. Kurz gesagt: die Selbstheilungskräfte des Körpers sind limitiert. Hier hilft die Physikalische Gefäßtherapie nach BEMER: zur Verbesserung der Mikrozirkulation durch die Beeinflussung der Vasomotion der Gefäße.
Weitere Infos finden Sie bei unserem Therapie-ABC.
Was ist "Schmerz" - kurz und gut informiert.
Was ist Schmerz? „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“ Soweit die Definition der IASP (International Association of Studies in Pain).
Wo fühlen wir Schmerz?
- immer "im Kopf", d.h. Schmerz wird allein im Kopf "gefühlt" und nicht da wo er zu sein scheint...
- subjektiv, individuell unterschiedlich, nicht immer so real wie gefühlt
- eine Mischung aus "Schmerzweiterleitung" und "Schmerzhemmung" auf dem Weg durch die Nervenbahnen bestimmt das Maß der "Schmerzwahrnehmung". Es gibt also "fördernde" und "hemmende" Einflüsse im Nervensysten
Wir kennen:
- akuter Schmerz (A-Delta-Fasern / 3b)
- chronifizierter Schmerz, Sensibilisierung durch gesteigerte Nervenfasern-Ausbreitung (Nerv Growth Factor wird ausgeschütttet , C-Fasern / 4)
- Phantomschmerz (Erinnerungs-Schmerz)
- kein Schmerz trotz vorhandener Ursache (im Wettkampf z.B.)
Wie "passiert" Schmerz? Lokal, vor Ort im Gewebe
- Reizung im Gewebe (thermisch, mechanisch, chemisch)
- schmerzwahrnehmende Nervenfasern (Nozizeptoren) im Gewebe, freie Nervenendigungen nehmen diese auf und Gewebshormone (für den Entzündungsprozess) werden freigesetzt (Prostaglandin, Bradykinin, Histamin, Endzündungsmediatoren, Zytokine) ; diese "Botenstoffe" werden an die Leber weitergeleitet, welche in der Folge weitere ca. 30 verschiedenen entzündungswirksame (meist) Proteine ausschüttet
- es folgt der neurogene Reflex (durch NGF): Ausbreitung, Sensibilisierung in Gewebe und Rückenmark
- dann die Umschaltung und Wahrnehmung / Hemmung im Rückenmark
- es gibt Hemmung...
- oder Umschaltung und Weiterleitung in alle beteiligten Organsysteme inkl. Weiterleitung zum Gehirn
Welche Schmerzformen gibt es?
- lokale Schmerzen "am Ort der Schädigung"
- projizierte Schmerzen (z.B. Ischialgie, Radikulopathie)
- übertragene, fortgeleitete Schmerzen (Umschaltung auf mehreren Ebenen des Rückenmarks)
- zentrale Schmerzen (Ursprung im zentralen Nervensystem, Gehirn und Rückenmark)
- neuropathische Schmerzen (Schmerz des Nervensystems, z.B. Trigeminusneuralgie)
- funktionelle Schmerzen: nicht durch eine Verletzung, sondern durch eine fehlerhafte Funktion von intakten Teilsystemen des Körpers (reflektorisch, psychosomatisch)

